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Erhard schrieb am 17. Februar 2021 um 10:09:
So, es taut und man kann endlich wieder aufs Rad und sich draußen etwas intensiver bewegen. Die Schneezeit war auch mal wieder ganz schön zum spazieren gehen, auf zugefrorenen Teichen zu laufen und den Kindern beim Schnee- und Eis-Spaß zuzuschauen. Für die Eltern und Kinder wars eine schöne Alternative zu den häuslichen Aktivitäten.
Die Lockdowns zwingen uns in positiver Weise dazu, dass man sich mehr im näheren Umfeld bewegt und die Dinge, die einen umgeben, mehr wahrnimmt und wertschätzt: die schönen Grün- und Parkanlagen, die Wege durch die Kleingärten, mal ein Besuch in einer historischen Kirche, an der man sonst achtlos vorbeiging, das Gucken in die unterschiedlich gestalteten Vorgärten oder das Laufen auf den Deichkronen mit Blick auf die Weser oder die Ochtum.

Aber auch das Video-Gucken hat was: Country Roads von den BUO-Cowboys - und Girls, einfach köstlich! Ich habe es leider nicht geschafft, etwas beizutragen, aber auch in kleineren Gruppen entsteht Schönes. Auch Cut-In sei gedankt fürs humorvolle Zusammenschneiden. Mal sehen, was Jean sich noch so alles ausdenkt.

Nächsten Dienstag ist wieder Session-Chat per Zoom. Ein Zugangs-Link wird auch noch rechtzeitig ans BUO versandt. Einige von uns sind ja regelmäßig auch beim Catharina-Chat dabei oder beim Berlin-Chat dabei. Die Chats machen Spaß, man bekommt viele Anregungen für andere musikalische Genres und man bleibt Ukulelen-musikalisch dran. Auch Winterswijk wird dieses Jahr wohl als Offene-Bühne-Chat laufen. Es tut sich was.
Bleibt gesund!
Erhard schrieb am 10. Februar 2021 um 10:19:
Draussen ists Winter und was tut man, wenn man im Lockdown ist? Ein bisschen an die frische Luft gehen, tief durchatmen, den Kindern beim Schlittenfahren zuschauen, den heutigen Sonnenschein genießen und zu Hause viel ukeln und chatten. Gestern Abend wurden wieder 20 bekannte und neue Songs vorgestellt und gespielt und es war schön, viele von euch wieder gesund und munter zu sehen. Einige Meterologen sagen ja, dass der Winter dieses Jahr bis Ostern gehen kann (Goethes Osterspaziergang lässt grüßen: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…). Und einige Virologen gehen davon aus, dass auch die Lockdowns bis Ostern gehen müssen. Hmm, wir werden sehen.
Erfreuliches: Beim diesjährigen ESC vertritt Jendrik Sigwart Deutschland. Der sympathische Hamburger ist Musicaldarsteller und überzeugter Ukulelenspieler. Vielleicht kommt durch die Medienpräsenz wieder neuer Ukulelen-Schwung auf und vielleicht kommen wir mal wieder aus den unteren Rängen raus, in die uns die Schlager-Tralalas über die Jahre reingesungen haben.
Genießt die Sonnenstunden und bleibt gesund!
Ini („1. Luft-Uke“) schrieb am 31. Januar 2021 um 12:01:
Ihr lieben BUO‘s,

biete fünf Gummibärchen:

Wer spielt mir die hörbare Audio-Spur von „Country Roads“ ein?

Bussi von Ini
Erhard schrieb am 28. Januar 2021 um 16:12:
Tja, was soll man machen, jetzt kommen auch noch die Corona-Mutanten auf uns zu, so dass wir auch in diesem Jahr nicht davon ausgehen können, dass sich das Konzert- und Musikleben wieder in alter Weise bilden kann und dass auch auf beliebte Urlaubsreisen ins Ausland verzichtet werden muss. Auch wird „Distanz“ das neue Sozialverhalten bleiben, sowohl zum Eigenschutz als auch zum Schutz der Anderen. Hoffen wir also, dass sich das Impftempo demnächst kräftig erhöht und dass auch noch in diesem Jahr Medikamente, die eine Erkrankung abmildern können, auf den Markt kommen.
Umso schöner ist es dass unsere Proben und kleinen Projekte weitergehen, wenn es mir auch recht schwer fällt, Melodien zu spielen. Aber Hut ab vor Jean, der sehr gut motivieren kann und uns schöne Lernschritte beibringt. Sogar an seinen gestrigen Geburtstag. Danke dafür.

Auch der Session-Chat ist gut angenommen worden. Knapp 20 Leute waren am Dienstag online und haben 2 ½ Stunden kräftig geschnackt und geukelt. Auch wenn wir die Songbooks des BUOs als Grundlage des gemeinsamen Spielens nutzen, so werden doch immer wieder neue Songs eingebracht und mit Sheets zum Mitspielen unterlegt, so dass ein erweitertes Repertoire zusammenkommt. Wolfgang begann mit „Save the last dance for me“ und mit einem schön gesungenen „Gute Nacht, Freunde“ von Barbara ging der Abend zu Ende.
Am 9.2. geht es weiter. Bleibt gesund!
Keks schrieb am 25. Januar 2021 um 11:01:
Erst einmal finde ich es toll, von Euch zu hören, zu lesen ... und mitzubekommen, dass das BUO zwar aktuell nicht zusammenkommt aber keineswegs "in Auflösung" befindlich.
Ich habe die Hoffnung noch nciht aufgegeben, dass es zum Frühjahr / Sommer vielleicht möglich sein könnte sich outdoor wieder zu treffen. Aber natürlich ist das alles nicht sicher - aber hoffen darf man ... muss man - sonst wäre es doch zu trostlos. Und dann finde ich Ronalds Idee super - wobei es bei gutem Wetter vielleicht auch "dachfrei" anders geht - aber das muss man dann sehen, wenn es soweit ist. Danke Ronald für Dein Engagement!!!!
Bis es wieder möglich ist sich direkt zu treffen müssen wir versuchen das Beste draus zu machen - vielleicht gibt es noch weitere Ideen/Wünsche für die aktuelle digitale Zeit.
Mit unseren Paddelfreunden werden wir z.B. demnächst ein gemeinsames digitales Nudelessen mit Planungen für das Jahr abhalten. Mal gucken, ob die ein oder andere Tour auf dem Wasser dann möglich sein wird ... aber die Prämisse war "Corona ist doof und wir machen jetzt `nen Plan - schließlich haben wir uns auch ohne Corona nie an den Jahresplan gehalten ;-)). Zu Silvester hatten wir schon einen netten Plauschabend bei Kartoffelsalat und Würstchen mit Photoshow. Jeder hatte Paddelphotos herausgesucht und wir haben sie uns gegenseitig per Bildschirmfreigabe gezeigt. Das war sehr unterhaltsam. Zur alljährlichen Nikolausfeier war klar, dass sich alle mit Weihnachtsmütze digital treffen und wer mochte durfte auch etwas vortragen. Ich hörte von einer Bekannten, dass bei deren digitalem Glühweinabend der ein oder andere sich extra in die Kälte auf der Terasse eingerichtet hat damit das Ambiente stimmt.
Ich gebe allen Recht - digital ist überhaupt nicht vergleichbar mit live .... aber live geht gerade nicht .... machen wir das Beste draus .

Was gibt es noch für Ideen für unser Corona-Orchesterleben? Ich bin gespannt auf Eure kreativen Ideen!!!!!!

Liebe Grüße und bleibt gesund und munter
Keks
Lutz schrieb am 24. Januar 2021 um 15:31:
Leben in und nach Corona-Zeiten
Inzwischen nähern wir uns dem Zeitpunkt, dass unser Orchester und auch das kulturelle Leben insgesamt ein ganzes Jahr nicht existent war. Die Defizite sind spürbar und der „input“ - für jeden sicherlich ein anderer - fehlt überall. Konnte man anfänglich noch die Lücken durch bis dato weniger wahrgenommene Alternativen schließen, so ist dieses Reservoir nach all den Monaten doch abgenutzt und geschrumpft.
Die inzwischen zahlreicher gewordenen Alternativen spielen sich hauptsächlich online ab und dort gibt es inzwischen Möglichkeiten, die vor einem Jahr kaum jemand kannte, geschweige denn nutzte. Heutzutage parliert die Oma mit dem Enkel über Zoom und genießt die Möglichkeiten diverser Mediatheken. Doch all diesen medialen Optionen haftet der (gewollte!) Mangel an persönlichem Kontakt an und das Zoom-Meeting erreicht nie die Präsenz und Nähe eines direkten Zusammenseins. Und dessen Steigerung in Form des Zusammen-Musizierens ist gänzlich unmöglich.
Somit sehe ich derzeit eigentlich keine Chance für ein gutes Orchesterleben, das ja viele Komponenten des sozialen Zusammenhangs und der sozialen und musikalischen Interaktion vereint und zur Voraussetzung hat. Und jeder noch so ehrenwerte Versuch, davon etwas weiterzuführen, hinterlässt einen schalen Nachgeschmack.
Deshalb halte ich die Beobachtungen von Ronald auch für absolut zutreffend, die vorgeschlagene Lösung aber nicht für tragfähig. Was soll es bringen, wenn wir uns auf die weiträumige Fläche verteilt erkennen und zuwinken können? Nicht umsonst rief Jean immer dazu auf, auf der Bühne „kuscheln“ und die Nachbarn intensiv wahrzunehmen.
Ein alternativer Vorschlag wäre es, die Pandemie abzuwettern und wenn die Umstände wieder ein normales Leben gestatten, den Neubeginn mit einem Orchesterwochenende einzuläuten, das ganz viel Raum zum Schnacken bietet. Auf einem zweiten Wochenende können wir uns dann wieder der musikalischen Optimierung widmen und am Programm feilen.
Was denkt ihr darüber?
Und nicht vergessen: gesund bleiben!
Erhard schrieb am 24. Januar 2021 um 09:58:
*Leben in Corona-Zeiten:
Ja, der Lockdown und alle anderen Einschränkungen werden noch weiter anhalten und es ist menschlich sehr verständlich, wie Ronald die Dinge sieht. Und wer könnte etwas dagegen haben, wieder gemeinsam im Freien zu spielen, wenn die Temperatur und die Situation es zulässt? Eine schöne Perspektive.
Für meine eigene Gefühlslage habe ich es mir zu eigen gemacht, nicht mehr davon auszugehen, dass alles wieder so wird wie früher. Da die Pandemie noch lange in der Welt sein wird, wird es im Laufe der Zeit viele Veränderungen geben, die sich nicht nur temporär auswirken. Darauf wird man sich einstellen müssen. Die Realität ist jetzt und wenn man darin befriedigend leben möchte, sollte man die vielen Dinge angehen, die möglich sind.
Über Chats ist ja schon viel gesagt worden. Natürlich ist es schöner, direkt miteinander zu kommunizieren. Und gemeinsames befriedigendes Spielen mit der Ukulele am Bildschirm ist kaum möglich. Auch Proben können nicht das sein, was sie einmal waren. Wie sollte es auch anders sein?
Andererseits habe ich schon an so vielen anregenden und schönen Chats teilgenommen, dass ich sie nicht mehr missen mag. Ob per Zoom, Skype oder mit anderen Systemen kann man weltweit kommunizieren und seine Freunde und Verwandten live und nicht nur am Telefon erleben. Wer wollte darauf verzichten? Und wenn man Kinder oder Enkel in den USA oder in Australien hat, konnte man sie in der Vergangenheit auch nicht so oft Knuddeln und Hätscheln wie man möchte, manchmal gar nie. In einem meiner letzten Klönchats wurde berichtet, dass Leute inzwischen in Direkt- oder Gruppenchats, zum Teil mit Kursgebühren, Sprachen lernen, Ukulelen- und Gitarrenspiel mit Profis verbessern oder, ganz banal, Kochen lernen. Jetzt hat man ja auch die Zeit dazu, besonders die Nicht-Berufstätigen können, wenn sie sich auf die Medienwelt tapfer einlassen, viel Gewinn daraus ziehen. Aber man kann ja auch mehr Lesen und Bücher in den Buchhandlungen bestellen. Auch was Schönes.
Am Dienstag jedenfalls ist Session-Chat angesagt. Da freue ich mich schon drauf.
Bleibt gesund!
Ronald schrieb am 22. Januar 2021 um 23:01:
Liebes Ukulelenorchester,
ich habe heute einen sehr persönlichen und erfreulichen Austausch mit Keks gehabt der mich dazu veranlasste nun einige Gedanken und Ideen zu formulieren.
Mittlerweile nagen die Auswirkungen der Pandemie doch sehr an mir. Es fehlen sehr vertraute und liebgewonnene Kontakte zu Freunden und den Enkelkindern.Ich lebe seit dem neuerlichen herunterfahren der Begegnungen die zunächst bis Mitte Februar andauern sollen doch ziemlich emotional heruntergefahren. Als nun als über 70 Jahre geltender alter Mensch befürchte ich als Folge dieser desaströsen Einkaufspolitik der EU frühestens im Sommer/ wenn nicht im Spätsommer geimpft zu werden.
Die Auswirkungen der neuen Mutantenviren - B.1.1.7 aus England und der Mutanten aus Afrika 501.V2 lassen ja mittlerweile die Befürchtung zu das wir in der aktuellen Pandemie noch ein oder 2 weitere Pandemien dazubekommen könnten deren Verhalten auf eine Impfung derzeit noch völlig unklar sind. Karl Lauterbach hält das für durchaus möglich.Keine guten Aussichten und es sieht vieles danach aus befürchte ich,wenn sich das Bewahrheiten sollte.
Es ist doch klar das auch wenn weitestgehend alle aus dem Orchester geimpft wären, es doch dann immer noch so ist das wir nur mit Masken und den allseits bekannten AHA Regeln zusammenkommen können.Also insgesamt keine schönen Aussichten für einen baldigen Start in ein Wiederaufnehmen unserer Orchesterproben in 2021.
Mir persönlich geht es so das das Vertrauen in das eigene Spielvermögen auch deutlich abnimmt. Die Teilnahme an den Zoom Treffen habe ich eingestellt. Die wenigen Male wo ich dabei war fand ich für mich ziemlich unbefriedigend. Man sitzt allein vor dem öden Laptop, versucht mitzuspielen, macht Fehler, keiner merkt das, eine insgesamt für mich unbefriedigende Situation. Fühle mich auch zu alt um dieser Form der Kommunikation etwas hilfreiches oder freudiges abgewinnen zu können. Da ist es wohl für die jüngeren und begabteren Ukulelenspieler/innen einfacher und zufriedenstellender mit diesen Zoom Medium umzugehen.
Meine Befürchtung ist das wir den Kontakt miteinander verlieren angesichts der Zeitspanne die noch vergehen wird bis alles wieder so ist wie „früher“.
Darum habe ich eine Idee gehabt. In der Pauliner Marsch gibt es ein Rollschuhstadion nicht unweit des bekannten Skater – und Kletterparks. Es ist nahe am bekannten Restaurant Jürgenshof gelegen.
Wenn sich die Bedingungen etwas verbessern sollten – schließlich sind wir in Bremen derzeit das Bundesland mit den niedrigsten Inzidenzwerten – 77.2 – bundesweit, dann hätte ich die Idee das dort existierende Rollschuhsportstadion zu mieten wenn das Wetter wieder besser ist und sich ein Treffen draußen bei wärmeren Temperaturen im März oder April vorstellbar erscheint.
Wir hätten dort eine ausreichend große Fläche um in gebührendem Abstand miteinander mit Masken oder wie auch immer uns zu treffen. Jede/r könnte einen Klappstuhl mitbringen , wir könnten mit Abstand auf einer durchlüftenden und durch ein Dach geschützten Fläche sitzen um miteinander Songs zu spielen und zu singen. Das Stadion ist keine geschlossene Halle. Vielleicht sollten wir etwas einfachere Songs spielen in die man leichter reinkommt um zu alten Erfahrungen wieder auf zu schließen.
Ich verspreche mir davon das ein solches Unterfangen den Zusammenhalt des Orchesters fördern und das Gefühl stärken würde das vor Beginn der Pandemie gegeben war.
Wenn diese Idee auf Symphatie treffen sollte würde ich mich bereit erklären mit dem Stadion Kontakt aufzunehmen und die anstehenden Fragen nach Kosten u.s.w . versuchen zu klären.
Eine weitere Idee wäre sich an einem anderen ausreichend großen Ort zu treffen. Das wäre das Licht und Luftbad Prießnitz Bremen, bekannt von ungezählten kulturellen Veranstaltungen in den Bereichen Kunst, Musik und Theater, nur dort gibt es keine Überdachung wie in der Pauliner Marsch. Das Bad liegt dicht beim Kaffee Sand und ist ein wunderschöner Ort. An Ideen für weiter Orte wo man sich treffen könnte mangelt es mir nicht.
Also wenn es Interesse und weitere Anregungen gibt dann würde ich mich freuen und lasst es mich wissen.
Liebe Grüße Ronald

Internet :
Eis und Rollsportverein Bürgerweide Bremen
Licht und Luftbad Prießnitz Bremen
Erhard schrieb am 21. Januar 2021 um 09:56:
*Leben in Corona-Zeiten:
Gestern Abend gabs eine schöne Klön-Runde anstelle einer musikalischen Probe. Zu Elft warteten wir auf unseren Maestro, der dann kurzfristig wegen Kindespflege absagen musste. So hatten wir Gelegenheit, lange über vielfältige Themen zu schnacken.

Einige gehen zum Beispiel gerne zu ihren Arbeitsplätzen und sehen Homeoffice eher als Abgeschnittenheit an, von den mit Kindern Arbeitenden wird die mit der Ansteckungsgefahr verbundene Arbeit demgegenüber eher als belastend angesehen. Ich habe von meinem 15jährigen Enkel in Frankfurt berichtet, der zur Zeit Corona hat. Er befindet sich im Haushalt seiner Freundin in Quarantäne, da die gesamte Familie Corona hat. Seine Eltern sind glücklicherweise bislang negativ getestet worden. Der Bruder der Freundin hatte Corona aus der Schule mitgebracht, wo jetzt auch Lockdown/Quarantäne herrscht. Die Auswirkungen der Pandemie haben wohl auch Einfluss auf das Musizieren, wobei es bei einigen an Spiellaune mangelt, bei anderen gerade das tägliche Spielen als wohltuende Entlastung empfunden wird. So unterschiedlich sind die Empfindungen.

Wir haben auch über das angedachte Pariser-Kommune-Projekt gesprochen. Die Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen, was einerseits gemäß einiger Teilnehmer wohl auf die mangelnden Kenntnisse der geschichtlichen Ereignisse 1871 und die Bedeutung der Kommune auf die nachfolgende gesellschaftliche Entwicklung zurückzuführen ist, als auch andererseits auf die fehlende Neigung, eine mögliche Revolutions-Romantik zu pflegen. Das Konzept der Initiative soll deshalb noch einmal von allen angeschaut werden und es soll gegebenenfalls ein Lied gefunden werden, das bei allen Anklang findet.

Am kommenden Dienstag geht es mit dem Session-Chat weiter. Wer noch einen Einladungs-Link möchte, möge sich melden. Es werden Lieder aus den Songbooks gespielt, aber auch neu eingebrachte. Wobei sich immer jemand als Vorsänger/in mit offenem Mikro finden muss. Und es wird wieder viel geschnackt werden, denn der Chat soll ja auch mit dazu beitragen, die Verbindungen unter Bremer Ukulisten/innen zu erhalten.

Ich selbst habe einige Monate gerne beim Mittwoch-Lübeck-Chat mitgewirkt, mit Kommunikation und Spiel. Gert ebenso. Inzwischen mache ich nur noch manchmal mit, da der Chat inzwischen rund 50 Personen umfasst und sich immer stärker international ausrichtet durch Mitspieler/innen aus GB, IRL, A, CH und USA. Das ist nichts Schlechtes, aber zuweilen sehr ermüdend durch die vielen Übersetzungen und ich fühle mich nicht so locker, als wenn ich nur Deutsch sprechen darf. Alles natürlich Geschmacks- und Gewöhnungssache, aber bei mir immer sehr stimmungsabhängig. Es gibt auch einen 14tägigen Berlin-Chat, den ich demnächst einmal besuchen möchte.

Zur Zeit machen mir wieder Songs von Elvis Presley, Rod Steward, Bonnie Tyler, J.J. Cale und Stevie Wonder große Freude. Also eine bunte Mischung aus Rock, Ballade, Country und Soul. Und meist nur einfache Akkorde. Wie ich es mag.
Bleibt gesund!
Dietlind schrieb am 16. Januar 2021 um 18:30:
Zum Pariser Kommune:
Bekannt und leicht zu singen ist das "Lied der Pariser Kommune (Lustig, lustig ihr Lieben Brüder", sehr schön vom Zupfgeigenhansel, findet ihr leicht bei you tube.
Auch bekannt ist :" Die carmagnole."
Von Dieter Süverkrüp (Ca Ira) findet ihr auch Lieder, aber zur französischen Revolution, das passt nicht ganz.
Erhard schrieb am 13. Januar 2021 um 09:30:
*Leben in Corona-Zeiten:
Uff, gestern Abend war unser erster Session-Chat. Es hat mit Antjes Host-Hilfe alles gut geklappt und wir waren jeweis 12 - 17 Teilnehmer/innen. Es wurde viel geschnackt und es wurden rund 15 (genau habe ich nicht gezählt) neue Songs von Einzelnen vorgespielt. Von Leonard Cohen bis Bonnie Tyler war alles dabei, was das Herz begehrte. Wir haben festgelegt, dass der Chat alle 14 Tage dienstags stattfindet. Die Einladungen für den nächsten Chat werden demnächst versandt. Wer vom BUO noch in die Session-Einladungsliste möchte, sage bitte Bescheid.

Ich bin sicher, dass die Chats uns noch eine ganze Weile begleiten werden, da die Perspektiven für gemeinsames Ukeln in alter Form sich, wenn man die Nachrichten verfolgt, nicht unbedingt besser werden. Offensichtlich müssen wir uns daran gewöhnen, dass die Kontaktvermeidungen und gfls. Lockdowns für längere Zeit die neue Normalität darstellen. Weder die Impfgeschwindigkeit, die Wirkungen auf Immunität und/oder Weiterverbreitungsmöglichkeiten trotz Impfung, die Mutationen und ihre Auswirkungen auf die jetzigen Impfstoffe noch die möglichen Ergebnisse der parallelen Forschung in Bezug auf Medikamente können derzeit verlässlich eingeschätzt werden. Ist leider so.
Also: Lockdown bis Ostern, längeres FFP2-Maskentragen oder nächster angstfreier Urlaub im Sommer 2022 müssen realistischerweise in Erwägung gezogen werden. Daher: viel surfen, telefonieren, chatten, mit Distanz kommunizieren.
Und viel Musik machen und gesund bleiben!
Erhard schrieb am 1. Januar 2021 um 14:08:
*Leben in Corona-Zeiten:
Moin und ein gutes Neues Allerseits!
Der Himmel ist inzwischen blau am Neujahrstag, aber so richtig rausgehen is noch nicht...vielleicht später noch. Heute allerdings kein dicker Kopf, da gestern wenig Alkoholkonsum bei ruhigem Silvesterabend. Lediglich in einem Haus in unserer Reihe wurde um 1 Uhr noch Polonaise getanzt. Musste wohl sein. Aber ansonsten himmlische Ruhe und lediglich das TV-Programm im Öffentlich-rechtlichen konnte einem den Abend verderben, wenn man da dauerhaft zugeschaut hätte. Dass solche Tralala-Musik 2020/2021 überhaupt noch gespielt wird... na ja, nicht jede/r spielt in einem Ukuleleorchester und hat andere Ansprüche. Zum Glück gabs dann noch eine Prince-Tribute-Sendung auf 3Sat, das versöhnte ein bisschen.
Meine Ukulelen-Bilanz für 2020 war ganz passabel: 2 gebrauchte Uken erworben, 3 verkauft, 22 Stücke auf YT gestellt (17 Zum Mitspielen, 5 eigene). Und ansonsten gabs 2020 doch die eine oder andere Begegnung zum Musizieren und eine Reihe von Chats, wo man sich ebenfalls einbringen konnte. Aber das kann alles nicht das ersetzen, was wir uns alle wünschen: Gemeinsames Spielen und Spielen vor unserem Publikum im Brodelpott oder beim Festival Maritim. Was in diesem Jahr noch geht, wird man sehen. Hoffnung bleibt! Und am 12.1. starten Gert und ich den Session-Chat. Mal sehen, wie das wird.
Wir sehen uns. Bleibt gesund!
Erhard schrieb am 28. Dezember 2020 um 10:20:
Hallo allerseits,
und Danke an Jean für die Einrichtung des kleinen Weihnachts-Chats am letzten Mittwoch. Ne halbe Stunde lang war ich zuvor noch beim Catharina-Chat, musste dann nach Bremen wechseln, Gert tat das ebenso, nachdem er zunächst seinen Song dort ablieferte und dann uns noch einmal geboten hat: Der Nikolaus mit cleverem Enkelchen. Es war schön, euch alle munter zu sehen und es wird ja im Januar mit Proben etc. weitergehen. Ich teile Gerhards Zuversicht, was die Zukunft angeht und freue mich auch, dass die gestarteten Impfungen den einen oder anderen bereits in den nächsten Monaten erreichen werden.
Trotz der Umstände haben Hannelore und ich ein entspanntes Weihnachtsfest gehabt. Familiengespräche liefen bundesweit über Zoom, Geschenke wurden per Post verschickt und wir haben den sonstigen Weihnachsstress mit Einkaufen etc. nicht vermisst. Auch das Wetter lud zum, Spazieren gehen und Rad fahren ein. Mit dem Auto fahren wir gerne in Orte mit schönen alten Stadtkernen zum Besichtigen und Bummeln, was in diesem Jahr mangels anderer Leute/Touristen etc. sehr angenehm war. Und wenn einem andere Spaziergänger begegneten, wurden große Bogen umeinander gemacht. Man hat dazugelernt!
Der Ukulelen-Adventskalender ist mit 26 Türchen jetzt zu Ende gegangen. Es war nicht alles toll, aber man konnte die ganze Bandbreite von Anfängern bis weit Fortgeschrittenen sehen. Auch die technischen Dinge nehmen offensichtlich zu, wie Verfremdungs-Apps, optische Hintergründe oder teuren Mikroeinsatz. Ich selbst spiele aber am liebsten weiter rustikal: hölzerne Uke, Zettel, Smartphone, einfachstes Schneiden, Hochladen, passt!
Schöne Woche!
Gerhard schrieb am 22. Dezember 2020 um 16:41:
Guten Abend, liebe Freunde,
auf diesem Wege möchte ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen. Dieses Jahr ist ja nun leider suboptimal verlaufen was unsere musikalischen Aktivitäten angeht, optimal jedoch angesichts der Tatsache, dass Corona keinem von uns etwas Böses angetan hat. Ich wünsche uns allen, dass es dabei bleibt und gehe mit ungebrochener Zuversicht ins neue Jahr. Den nächsten 4. Advent feiern wir wieder gemeinsam, ohne Maske, mit Uke.
Ciao und "Auf Wiedersehen".
Keks schrieb am 20. Dezember 2020 um 17:59:
Hallo Ihr Hallo und Hallo Erhard,
ich habe gaaanz viele von Euch in Groningen vermisst - und Kibbeling ist auch nicht geliefert worden - tztztz.
Ansonsten war es aber ein sehr netter Abend und schön, auch Karen, Paul, Simone und Henk mal wieder gesehen zu sehen. Paul und Karen hatten zwischendurch etwas Tonprobleme - aber dann wurde halt ohne die zwei weitergequatscht. Der ein oder andere hat etwas vorgetragen. Ansonsten wurde gemeinsam aus dem X-Mas Songbook gespielt.
Und heute dann endlich WIR im Uke-Kalender. Sehr schön - freue mich immer noch dass das mit dem Video so geklappt hat und was Jean aus unseren Beiträgen nettes draus gebastelt hat.
Liebe Grüße an Euch alle - und Mittwoch WEIHNACHTS-ZOOM!!!! Nicht vergessen!!! 😉
ERhard schrieb am 20. Dezember 2020 um 10:37:
Haha Keks, zumindest deine Frage ist geklärt: wir sind heute im Kalender! Im Forum schrieb daraufhin jemand, er hätte die gewohnten Stimmen vermisst, aber das werde ja nach Corona wieder anders. Wie wahr! Wir scharren mit den Hufen wie ein Rentier, um wieder gemeinsam singen zu können und irgendwann wird der Startschuss fallen. Hoffnung bleibt immer, wie es das Weihnachtsfest ja verkündet.

Wie war es denn in Groningen? Ich hatte lange Telefonate und musste verzichten. Dafür hatten am Freitagabend Antje und Gert von der Session einen kleinen Weihnachtschat mit Gedichten, Geschichten und Musik gestartet, überwiegend mit Freunden/innen aus Schreibekreisen, dazu Gert (mit T) und ich für zusätzliche musikalische Untermalung. War sehr nett und ging mit schönen Plaudereien fast drei Stunden. Ein paar Gläser Rotwein mussten daran glauben.

In meinem Sportverein habe ich nun auch einen Chat angeregt, der demnächst starten wird. Es werden interessante und lustige Geschichten rund ums Radfahren in diesem Jahr erzählt werden, über Radreisen, Langstreckenfahrten, Cross-Country-Rennen, neue Rennräder, Gravelbikes, MTB´s und Klappräder (mein Part), also alles was das Radlerherz begeistert und für erzählenswert gehalten wird. Vielleicht spiele ich auch ein bisschen Ukulele.

Jetzt gehts stramm auf Weihnachten zu. Dienstag nochmal nach Bremerhaven, Raucherfisch holen, Enten sind schon im Kühlschrank.
Wir hören voneinander. Bleibt gesund!
Keks schrieb am 19. Dezember 2020 um 15:27:
Hach, hier ist ja fast schon richtiger Betrieb auf der Pinnwand - sehr gut!
Prima, dass die Mini-Konzerte von gert und Combo stattfinden konnte und somit etwas Abwechslung im Corona-Alltag für alle möglich war.

Und heute Abend nun erst einmal - AB NACH GRONINGEN!!!!
Ich freue mich drauf - wenn auch mit einer Träne im Augenwinkel dass es dieses Jahr leider nicht direkt vor Ort mit persönlichen Begegnungen, Marktbesuch, der ein oder anderen kulinarischen Köstlichkeit und dem gemeinsamen "Absingen und Spielen" von Weihnachtsliedern stattfinden kann.
Und ab morgen dann wieder täglich die Frage: "Sind wir heute im Kalender?"
Liebe Grüße an Euch alle
Keks
Gert schrieb am 17. Dezember 2020 um 13:31:
Ja, unser Konzert in St. Michael am Dienstag um 15.30 Uhr war wunderschön. Die Bewohner waren in den vorherigen Tagen voller Vorfreude. Über eine Stunde haben es alle gut ausgehalten. Vor allem haben sich viele über das Gewusel vor der Kamera bereits vor dem Konzert amüsiert, da die Übertragung auf die Wohnbereiche schon ab
15.10 Uhr ausgetestet wurde. Es hat allen gut gefallen. Viele haben mitgesungen. Hinterher kam von allen Bewohnern und Pflegekräften viele Rückmeldungen. Freude, Dankbarkeit und Verlangen nach unbedingter Wiederholung haben wir vernommen.
Das macht Mut und Zuversicht für das nächte Jahr.
Erhard schrieb am 15. Dezember 2020 um 13:32:
Gut, wer sich zu Beginn der Pandemie geistig-selig  auf eine Zeit bis zum Jahresende oder gar auf ein Jahr eingestellt hat. Der Roncalli-Chef sagte gestern im WK, dass er nicht vor Mai mit dem Wiederbeginn kultureller Veranstaltungen rechne. So wird’s wohl kommen, denn auch die angekündigten Impfungen werden mangels jeweils verfügbarem Impfstoff und aufwendiger Organisation einen sehr langen Zeitraum einnehmen bis auch die letzten Gruppen durch sind. Begehen wir also zunächst einmal Weihnachten und Silvester verantwortungsvoll und geben die Hoffnung auf ein neues Jahr ohne besondere Härten nicht auf. Und so tolle Veranstaltungen, wie Gert und Freunde sie in gut vorbereiteter und geschützter Form macht, bringen vielen Menschen Freude.

Ukulistisch kann sich auch in dieser Zeit ein/e jede/r aufrüsten, sei es technisch oder spielerisch. Gerätschaften und Anleitungen gibt es zuhauf. Man muss nur die Zeit und die Lust dazu haben. Das klappt nicht immer. So benutze ich immer noch ein sehr altes Schneideprogramm für meine Videos, obwohl ich schon weitere Apps mit besseren Features heruntergeladen habe. Sie sind aber auch gleich komplizierter und ich scheue den Zeitaufwand. Im Frühjahr hatte ich mir ein Rhythmusgerät angeschafft, von dem ich zunächst sehr begeistert war. Inzwischen benutze ich es kaum noch, weil es doch nicht so einfach ist wie zunächst gedacht, passende Rhythmen zusammenzustellen. Und ich habe schon sehr viele gute Tutorials auf Youtube gesehen und ausprobiert, aber ich kann nicht sagen, dass ich wirklich dazugelernt habe. Das geht doch am besten im Orchester.
Mit Zoom und Youtube-Streams geht’s jetzt auch ins kommende Jahr. Es ist immer eine Freude, alte Bekannte zu sehen oder gar spielen zu hören oder miteinander zu sprechen. Das klappt sogar mit internationalen Kontakten, was sehr schön ist.
Bleibt gesund!
Gert mit T schrieb am 15. Dezember 2020 um 10:48:
Am letzten Samstag haben wir hier in unserer Straße ein Weihnachtskonzert für die netten Nachbarn gegeben. Antje, Gerd, meine Brigitte und ich. Wir haben 22 Weihnachtslieder und Gedichte gebracht. Rund 30 Menschen haben still und mit genügend Abstand vor unserer offenen Garage den weihnachtlichen Klängen gelauscht. Es war sehr schön auch für uns. Und das wöchentliche Üben hat sich gelohnt.
Heute Nachmittag sind wir wieder in St. Michael. Wir spielen in der Kapelle. Von dort wird unser Konzert über die Hausanlage mit Kamera auf die vielen Fernseher in den Zimmern der Bewohner übertragen. Wir sind total gespannt, ob es klappt. Ich werde berichten.
Bleibt gesund, wir sehen uns.